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Maximale Konzentration: Brain-Booster und Nootropika

Nootropika versprechen einen rasiermesserscharfen Fokus, optimale Konzentration und eine Verbesserung der Lern- und Gedächtnisleistung. Kurzum: Sie ermöglichen es dir, dein volles kognitives Potenzial zu entfalten. Aber welche Substanzen zählen eigentlich zu den Nootropika (engl. Nootropics)? Wie wirken sie und inwieweit ist die durch Nootropics und Brain-Booster erzielte Steigerung der kognitiven Leistungsfähigkeit wissenschaftlich belegt? Wir nehmen die mentalen Alltagshelfer unter die Lupe. In unserem Online-Shop kannst du zudem viele der vorgestellten Nootropika kaufen.

Was sind Nootropika? 

Nootropika sind (meist pflanzliche) Substanzen, die die Blut-Hirn-Schranke überwinden und damit Einfluss auf das zentrale Nervensystem nehmen. Damit sind sie in der Lage, die Gehirnleistung zu verbessern, was sich positiv auf Konzentration, Fokus und Gedächtnisleistung auswirken kann. Nootropika weisen kaum bis keine Nebenwirkungen auf und sind essenzieller Bestandteil von Brain-Boostern.

Die wissenschaftliche Entdeckung der Nootropika 

Der rumänisch-belgische Arzt, Psychologe und Pharmakologe Corneliu E. Giurgea gilt als geistiger Vater der Nootropika. In den 1960er Jahren testete er neuartige Medikamente an Tieren, die – so die Hoffnung – eine sedierende Wirkung entfalten sollten. Obwohl die Versuche fehlschlugen, erregte der Stoff UCB 6215 wegen seines Einflusses auf das zentrale Nervensystem die Aufmerksamkeit des Forschers. Tests mit Personen, die an einer Gehirnerschütterung litten, zeigten: Die Einnahme von UCB 6215 beschleunigte deren Genesung im Vergleich zu einer Kontrollgruppe signifikant und ging mit einer merklichen Verbesserung der Gedächtnisleistung einher. Wenig später wurde UCB 6215 als Piracetam vermarktet – und von Giurgea als Vertreter einer neuen Stoffklasse eingestuft: den Nootropika.

Charakteristika und Anforderungen 

Giurgea hatte schon früh sehr klare Vorstellungen davon, welche Eigenschaften eine Substanz mitbringen musste, um als Nootropikum klassifiziert werden zu können. Nach seiner, bis heute weitestgehend anerkannten, Definition haben nootropische Stoffe folgende 5 Eigenschaften:

  1. Sie unterstützen die Lern- und Gedächtnisleistung.
  2. Sie erhöhen die Widerstandskraft von erlerntem Verhalten und Gedächtnis auch gegenüber Störfaktoren.
  3. Sie schützen das Gehirn gegen körperliche oder chemische Schäden.
  4. Sie verbessern die Effizienz bestimmter Mechanismen der Hirnrinde.
  5. Im Gegensatz zu vielen anderen psychotropen Substanzen wirken sie weder übermäßig sedierend noch stimulierend, weisen kaum Nebenwirkungen auf und haben eine extrem geringe Toxizität (Giftigkeit).

Neuere Beschreibungen nootropischer Substanzen gründen in der Regel auf Giurgeas Einteilung und ergänzen diese gegebenenfalls um weitere Punkte. Aufgeführt werden dabei oftmals die folgenden Merkmale:

  • Überwindung der Blut-Hirn-Schranke
  • Anregung des Stoffwechsels und der Gehirnleistung
  • Kein Einfluss auf den Blutdruck
  • Keine Beeinflussung der Gehirnfunktionen (keine Veränderung der Wahrnehmung; Bewusstseinserweiterung)

Nootropika vs. Stimulanzien 

Viele Stoffe, denen häufig das Label eines Nootropikums verpasst wird, sind gemäß den oben genannten Kriterien keine echten Nootropics. Das gilt insbesondere für Stimulanzien wie Koffein. Letzteres wirkt als psychotroper Stoff zwar ebenfalls auf das Nervensystem ein, hat aber bei den meisten Koffeinquellen keine nootropische Wirkung. Das heißt: Koffein wirkt zu einem gewissen Grad bewusstseinserweiternd und -verändernd. Zudem kann Koffein, sollte es zu hoch konzentriert sein, auch körperliche oder psychische Nebenwirkungen hervorrufen. Hinzu kommt: Der Körper gewöhnt sich im Laufe der Zeit an Stimulanzien wie Koffein. Du musst also die Dosis kontinuierlich erhöhen, um denselben Effekt zu erzielen.

Für die Rezeptur von Brain-Boostern werden Stimulanzien mindestens ebenso gerne verwendet wie Nootropika. Aus gutem Grund, immerhin sind sie dank ihrem Einfluss auf das vegetative Nervensystem mit erheblichen Vorteilen verbunden, die sich teils mit denen von Nootropika überschneiden. Welcher Kaffee-Trinker kann sich schon ernsthaft vorstellen, auf seinen körperlich wie kognitiv aktivierenden Morgenkaffee zu verzichten?

Dennoch gibt es eine Reihe von Punkten, in denen Nootropika Stimulanzien überlegen sind. Nootropics

  • haben kaum bis keine körperlichen oder psychischen Nebenwirkungen,
  • führen nicht zu einer Toleranzentwicklung und
  • können über einen langen Zeitraum in niedriger Dosis eingesetzt werden – bei gleichbleibendem Effekt.

Gut zu wissen: Viele Brain-Booster setzen auf eine geschickte Kombination aus Nootropika und Stimulanzien, um eine besonders hohe Wirksamkeit auf Psyche und kognitive Leistungsfähigkeit zu erzielen.

Geistiges Potenzial voll ausschöpfen: So wirken Nootropika 

Da Nootropika die Blut-Hirn-Schranke überwinden können, beeinflussen Sie unser zentrales Nervensystem. Dabei fördern sie die Durchblutung und versorgen unser Gehirn auf zellulärer Ebene mit Energie, genauer gesagt mit dem Energieträger Adenosintriphosphat, das einige von uns noch aus dem Biologieunterricht als „ATP“ kennen dürften. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass das Gehirn optimal arbeiten kann. Zudem sind nootropische Substanzen häufig an der Produktion von Neurotransmittern wie Dopamin oder Acetylcholin beteiligt, was sich ebenfalls positiv auf unsere kognitive Leistungsfähigkeit auswirkt.

IQ-Hack via Supplement? Was Nootropics leisten können – und was nicht

Mit Nootropika können wir kognitiv bis an unsere Grenzen gehen – aber nicht darüber hinaus. Ein häufiges Missverständnis im Zusammenhang mit Nootropics ist, dass diese in irgendeiner Form „schlauer“ machen oder als „Gehirn-Doping“ fungieren würden. Das ist nicht der Fall. Vielmehr ermöglichen es uns nootropische Stoffe, unser volles geistiges Potenzial zu entfalten. Um es anders auszudrücken: Sie haben keinen Einfluss auf unseren IQ, schaffen aber die Voraussetzungen dafür, in einem IQ-Test bestmöglich abzuschneiden.

Wer profitiert besonders von Brain-Boostern? 

Viele Brain-Booster setzen auf Nootropika, um die mentale Performance zu optimieren. Brain-Booster richten sich dabei klassischerweise an alle Personen, die in ihrem Alltag über einen kurzen oder langen Zeitraum darauf angewiesen sind, kognitive Höchstleistungen zu vollbringen – und das trotz Stress oder sonstigen Störfaktoren. Insbesondere folgende Gruppen profitieren von einer Einnahme.

  • Schüler/Studenten: Lernen macht (neben Feiern natürlich) den Hauptteil des Schüler- und Studierenden-Alltags aus. Nootropika unterstützen dabei die Lern- und Gedächtnisleistung und sorgen in wichtigen Prüfungsphasen für eine bestmögliche Performance. Nicht ohne Grund sind Brain-Booster mittlerweile so manchem Studenten ein Begriff.
  • Büro-Arbeiter: Wer mit dem Geist arbeitet, ist darauf angewiesen, dass letzterer auch zuverlässig funktioniert. Das gilt nicht nur für besonders kreativ arbeitende Berufsgruppen wie Künstler oder Schriftsteller, sondern trifft auf so gut wie jeden Bürojob zu. Gerade in beruflich stressigen Zeiten mit einer hohen mentalen Belastung können Brain-Booster gute Dienste leisten.
  • Sportler: Selbst Sportler können zu einem hohen Grad von Brain-Boostern profitieren. Und damit meinen wir nicht nur E-Sportler und Hobby-Gamer, sondern auch Athleten. Da ein geschärfter Fokus die Mind-Muscle-Connection stärkt, können letztere wesentlich effizienter trainieren – und damit das Optimum aus ihren Workouts herausholen.

Nicht ohne Grund werden Nootropika-Erfahrungen zu einem großen Teil von Menschen aus diesen Gruppen geteilt.

Die Studien-Lage

Um als „echtes“ Nootropikum zu gelten, muss die Wirksamkeit einer Substanz über klinische Studien nachgewiesen worden sein. Tatsächlich ist das für viele der als Nootropika beworbenen und eingesetzten Substanzen – von Ginko biloba über Guarana bis hin zu Cholin – der Fall. Während die Studienergebnisse für viele Stoffe eindeutig ausfallen, sind bei anderen Substanzen weitere Untersuchungen nötig, um die genaue Wirkungsweise zu erforschen und zu belegen.

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Boost your Brain: die 10 besten Nootropika auf einen Blick

Seit der erstmaligen Klassifizierung der Stoffgruppe in den 1970er Jahren ist die Nootropika-Liste immer länger geworden. Wir stellen zehn der bekanntesten – und wirksamsten – nootropischen Substanzen vor, die aus gutem Grund immer wieder genutzt werden und maßgeblich für die Wirkung von Brain-Supplements verantwortlich sind.

1.) Alpha GPC

Alpha GPC gilt als Vorstufe des Neurotransmitters Acetylcholin und hat insbesondere auf die Gedächtnisleistung einen sehr positiven Einfluss. Unter Sportlern erfreut sich das Nootropikum nicht zuletzt wegen seines rasiermesserscharfen Fokus einer sehr großen Beliebtheit. So unterstützt dich Alpha GPC nicht nur bei der Entfaltung deiner kognitiven, sondern auch deiner Trainingspotenziale.

2.) Ashwagandha Extrakt 

Ashwagandha ist vermutlich eines der am längsten genutzten Nootropika überhaupt. In der ayurvedischen Medizin ist das Heilkraut bereits seit über 3.000 Jahren im Einsatz – und wird dank seiner Eigenschaften heute nicht nur in der (Alternativ-)Medizin, sondern auch in der Supplement-Branche geschätzt. So steigert die Substanz die kognitive Leistungsfähigkeit und den inneren Antrieb, stärkt das Immunsystem und reduziert zugleich Müdigkeit sowie Stress.

3.) Bacopa Monnieri Extrakt 

Mit Bacopa Monnieri taucht gleich die nächste traditionelle ayurvedische Heilpflanze in unserer Liste der besten Nootropika auf. Bacopa Monnieri Extrakt stellt die Funktion bestehender und die Bildung neuer Synapsen sicher und sorgt auf diese Weise für eine optimale Gehirnfunktion. In Brain-Boostern wird der Stoff auch deswegen gerne genutzt, weil er zudem Stress, Ängste und depressive Verstimmungen lindert.

4.) Cholin 

Cholin, in Supplementen oft als besser verwertbares Cholin Bitartrate eingesetzt, gehört mit zu den am besten erforschten Nootropika. In Studien hat der Stoff seine überaus positiven Effekte auf Gedächtnisleistung und Konzentrationsfähigkeit bereits mehrfach unter Beweis gestellt.

5.) Ginkgo biloba 

Auch Ginkgo biloba darf in unserer Liste nicht fehlen. Die hochpotente Substanz verleiht vielen namhaften Brain-Boostern erst ihre vielgeschätzte Wirkung. Dabei sorgt Ginkgo biloba für eine bessere Durchblutung des Gehirns und damit einhergehend für eine Optimierung der kognitiven Leistungsfähigkeit. Und nicht nur das. Obendrein ist Ginkgo biloba in der Lage, den Spiegel des Stresshormons Cortisol im Körper zu senken – und damit hervorragend zur Ersten Hilfe in stressigen und psychisch belastenden Zeiten geeignet.

6.) Guarana Extrakt 

Das Nootropikum Guarana dürfte vielen aus Energy-Drinks bekannt sein, kommt aber auch in Brain-Boostern immer wieder zum Einsatz. Aus gutem Grund. Das Antioxidans ermöglicht es dir, von den anregenden Wirkungen von Koffein zu profitieren, ohne dabei dessen typische Nebenwirkungen in Kauf nehmen zu müssen. So wird das in Guarana Extrakt enthaltene Koffein sehr langsam und gleichmäßig abgegeben.

7.) Melatonin

Melatonin ist als Schlafhormon ganz erheblich dafür verantwortlich, unsere volle Gehirnleistung aufrechtzuerhalten. Als Supplement eingenommen wirkt Melatonin beruhigend, schlaffördernd und ausgleichend. Insbesondere Menschen, die unter Schlafstörungen und damit verbundenem Schlafmangel leiden, kann Melatonin zu einem natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus verhelfen.

8.) Kanna

Der südafrikanischen Kanna-Pflanze wird ein sehr starker Einfluss auf die kognitive Leistungsfähigkeit zugeschrieben. Niedrig dosiert wirkt Kanna zudem stimmungsaufhellend, angstlösend und beruhigend.

9.) Lion’s Mane Mushroom 

Dass auch Pilze hochpotente nootropische Eigenschaften haben können, beweist der Lion’s Mane Mushroom. Der seit langem in der Traditionellen Chinesischen Medizin verwendete Pilz unterstützt die Bildung von Synapsen, optimiert die Gehirnleistung und schützt das Gehirn.

10.) Rhodiola Rosea 

Rhodiola Rosea, in Deutschland auch als Rosenwurz-Extrakt bekannt, ist nicht nur ein hochwirksames Nootropikum, sondern auch ein höchst effektives Adaptogen. Soll heißen: Rhodiola Rosea hilft unserem Körper und unserer Psyche dabei, sich an Stress anzupassen. Ganz egal, ob die Ursache des Stresses körperlicher, emotionaler oder psychischer Natur ist. Obendrein ist Rhodiola Rosea dafür bekannt, die Stimmung zu heben und kann Stimmungsschwankungen vorbeugen. Eigenschaften, die die Substanz zu einem echten Allrounder unter den Nootropika machen.

Brain-Supplements: Clevere Kombination, maximale Wirkung

Jedes Nootropikum entfaltet schon als Einzelpräparat eine positive Wirkung auf unsere kognitive Leistungsfähigkeit. Viele Brain-Supplements belassen es allerdings nicht bei einem einzelnen Inhaltsstoff. Nicht wenige der potentesten Brain-Booster setzen sogar auf einen ganzen Cocktail an nootropischen und psychotropen Substanzen, um eine größtmögliche Wirkung zu erzielen. Der Clou: Die Effekte der genutzten Wirkstoffe werden dabei nicht einfach nur aufsummiert, sondern teilweise sogar um ein Vielfaches verstärkt. Verantwortlich hierfür sind auf der einen Seite bedeutende Synergieeffekte. Andererseits setzen viele Brain-Booster bewusst auf Inhaltsstoffe, die die Bioverfügbarkeit – sprich die körperliche Aufnahmefähigkeit – der eingesetzten Wirkstoffe verstärken.

Fazit: Nootropics und Brain-Booster – mentale Alltagshelfer 

Nootropika und Brain-Booster sind aus der modernen Supplement-Branche nicht mehr wegzudenken. Weltweit setzen Menschen mit geistig anspruchsvollem (Berufs-)Alltag sowie Sportler auf die positive Wirkung der mentalen Alltagshelfer. Immerhin sorgen die Substanzen dafür, dass unser Gehirn in jeder Situation optimal arbeiten kann. Viele Brain-Booster steigern zudem die Stressresistenz und heben die Stimmung. So sind Brain-Booster vor allem eines: Ein Garant dafür, kein (kognitives) Potenzial mehr zu verschenken!

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